Am 20.6.25 fand unsere erste ikli-Netzwerkveranstaltung unter dem Motto „15 Jahre Ja zur integrativen Medizin“ statt. Die Veranstaltung ist auf grossen Anklang gestossen – zahlreiche Vertreter:innen aus dem Gesundheitswesen kamen zusammen, um sich auszutauschen, gemeinsam zu reflektieren und die Zukunft der integrativen Medizin zu gestalten.

Die inspirierenden Beiträge, spannenden Gespräche und der anregende Austausch beim anschliessenden Apéro haben gezeigt: Das Netzwerk lebt – und wächst.

 

Ein paar Eindrücke des Tages

Quelle Fotos: Dakomed, Miriam Kolmann

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Nach diesem erfolgreichen Auftakt freuen wir uns, Sie bereits jetzt zur nächsten ikli-Netzwerkveranstaltung einzuladen:

Mittwoch, 21. Mai 2026
14:00–17:00 Uhr, anschliessend Apéro
KV Business School, Sihlpostgasse 2, 8001 Zürich

Weitere Informationen folgen – wir freuen uns, wenn Sie (wieder) dabei sind!

In Spitälern und Kliniken kommt die Komplementärmedizin vermehrt zum Einsatz. Der einfühlsamer Film der SRF-Gesundheitssendung «Puls» zeigt, wie zwei Krebspatientinnen und eine Patientin auf der Palliativstation mit COPD mit verschiedenen komplementären Therapien Kraft und Mut schöpfen und wie sie sich durch den integrativen Ansatz im Heilungsprozess unterstützt fühlen. Porträtiert wurde unter anderem die Klinik Arlesheim, eines unserer Mitglieder, in Kooperation mit dem Universitätsspital Basel.

Auch die Radio-SRF-Sendung «Treffpunkt» widmet der Komplementärmedizin einen Beitrag. Ursula Wolf, Professorin und Leiterin des Instituts für Komplementäre und Integrative Medizin an der Universität Bern, erläutert im Gespräch, wo Komplementärmedizin eingesetzt werden kann und wie sie wirkt.

SP-Ständerätin und Dakomed-Co-Präsidentin Franziska Roth kritisiert im Interview mit «medinside» die Haltung der Gegner der Komplementärmedizin im Parlament. Diese würden den Wert der ärztlichen Expertise verkennen.

Zusammen mit der Erfahrung der Ärztinnen und Therapeuten sei diese aber äusserst relevant für die Beurteilung der Wirksamkeit medizinischer Leistungen. Sie spricht sich im Interview klar gegen eine Wahlfreiheit in der Grundversicherung aus, um eine Zweiklassenmedizin zu verhindern. Die grosse Mehrheit der Bevölkerung wolle sich integrativ, ganzheitlich komplementär behandeln lassen. Auch unser Verein und einige Mitgliedskliniken werden im Interview genannt. Der gesamte Beitrag findet sich auf «medinside», dem Onlineportal für Healthcare Professionals.

Die Frauenklinik des GZF und das Brustzentrum Rheinfelden wurden durch unseren Verein als erste Kliniken zertifiziert. Damit sind sie die ersten Kliniken in der Schweiz, die die Auszeichnung «Integrative Klinik» erhalten haben. Die Zertifizierungen unterstreichen die Bedeutung der integrativen Medizin im Rahmen der ganzheitlichen Behandlung und Betreuung von Patient:innen in Spitälern. Weitere Kliniken können sich ab Herbst 2023 zertifizieren lassen.

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Zur Pressemitteilung des GZF >
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Foto: Zertifikatsübergabe
v.l.n.r.: Dr. med. Maik Hauschild, GZF, Anneliese Seiler, CEO GZF, Dr. med. Stefanie Stirnberg, GZF, Dr. med. Lukas Schöb, Präsident ikli

Beitrag zur Integrativen Medizin im Gesundheits-Podcast der FMH: Interview mit einer Patientin und ihrem behandelnden Neurologen, Dr. Stefan Hägele-Link vom Kantonsspitals St. Gallen

Seit 13 Jahren kämpft die Patientin mit starken Nervenschmerzen. Die Schmerzen schränkten ihr tägliches Leben erheblich ein und machten eine berufliche Tätigkeit unmöglich. Diverse Behandlungen mit Schmerzmitteln brachten keine dauerhafte Besserung. Heute hat sich ihre Situation dank der Betreuung von Stefan Hägele-Link, der zugleich Neurologe und Komplementärmediziner am Zentrum für Integrative Medizin am Kantonsspital St. Gallen ist, wesentlich verbessert. Eine sorgfältig auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Therapie, die sowohl schulmedizinische als auch komplementärmedizinische Ansätze vereint, ermöglicht es ihr, mit den Beschwerden zu leben.

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Zum Podcast der FMH >

Portrait Prof. Dr. med. Philip Tarr, Leiter der Inneren Medizin, Infektiologie und Spitalhygiene am Kantonsspital Baselland in der Praxis Depesche

Die beste Medizin ist integrativ

Integrative Gesundheit: Komplementäre Therapien im Krankenhaus?

«Integrative Medizin – eine sinnvolle Ergänzung» im Interview mit Dr. med. Marc Schlaeppi vom Kantonsspitals St. Gallen

Pour le professeur Éric Bonvin, directeur général de l’Hôpital du Valais, on s’occupe trop des maladies et pas assez des malades: il explique comment il faut repenser notre système de santé et prône le développement de la médecine intégrative.

https://www.illustre.ch/magazine/une-intervention-medicale-cinq-inutile

Dr. med. Lukas Schöb, Ärztlicher Leiter der Klinik Arlesheim betont im Interview mit Millefolia, dem Schweizer Newsportal für Komplementärmedizin, dass das Potential des integrativen Ansatzes bei Covid-19 nicht zu unterschätzen ist. Er greift auf jahrzehntelange Erfahrungen im Umgang mit fieberhaften Erkrankungen und Lungenentzündungen zurück.

 

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