Integrative Medizin

Mehr als ein Nebeneinander.

Unter Integrativer Medizin verstehen wir das gemäss aktuellem Wissensstand korrekte Anwenden von schul- und komplementärmedizinischen Methoden durch ausgebildete und anerkannte Fachpersonen in einer stationären Einheit im Dialog mit den Patientinnen und Patienten.

Der Begriff Integrative Medizin beschreibt die kombinierte Anwendung von Schul- und Komplementärmedizin. Die Komplementärmedizin umfasst diagnostische und therapeutische Methoden, die diejenigen der Schulmedizin ergänzen bzw. erweitern, und grenzt sich damit von der Alternativmedizin ab, deren Therapien diejenigen der konventionellen Medizin ersetzen wollen.

Als Komplementärmedizin im engeren Sinne gelten in diesem Zusammenhang die vier ärztlich praktizierten und gesetzlich anerkannten Disziplinen (gemäss KLV, Anhang 1, Pkt. 10):
a) Traditionelle Chinesische Medizin
b) Anthroposophische Medizin
c) Phytotherapie
d) klassische Homöopathie

In einem erweiterten Sinne und um möglichen Entwicklungen Rechnung zu tragen, werden auch weitere und nichtärztliche Therapien unter dem Begriff der Komplementärmedizin subsummiert. Entscheidend ist dabei, dass sie immer im Sinne einer integrativen Medizin angewendet werden.

Der Verein der integrativen Spitäler, Kliniken, Institute, Zentren und Abteilungen der Schweiz geht aus der „Interessengemeinschaft der integrativen Spitäler und Abteilungen“ (IGiSA) hervor.

Dafür stehen wir als Verein

Entwicklung

Der Verein fördert die Entwicklung und bündelt die Kräfte der an den Spitälern, Kliniken, Instituten, Zentren, Abteilungen usw. der Schweiz praktizierten Integrativen Medizin und setzt sich für deren Qualitätssicherung und -entwicklung ein.

Kommunikation

Der Verein dient als Kommunikationsplattform für seine Mitglieder untereinander und kommuniziert aktiv nach aussen.

Interessenvertretung

Der Verein setzt sich für die Anliegen und die Interessenvertretung in tariflicher, politischer und regulatorischer Hinsicht ein.