Einladung zum Podiumsgespräch Landhaus Solothurn

Am 22. September findet im Landhaus Solothurn eine Podiumsdiskussion zum kontroversen Thema «Zum Aufgeben ist es zu spät – der Umgang mit Sterben und Tod» mit bekannten  Persönlichkeiten statt. Das Thema wird aus verschiedenen medizinischen, ethischen, religiösen und gesellschaftlichen Blickwinkeln beleuchtet und diskutiert.

Anmeldung bis spätestens 16. September

Tagungspreis
Normalpreis CHF 75.-
ermässigt (AHV und Studenten) CHF 45.-

Der Tagungsbeitrag ist bis 16. September 2019 zu bezahlen auf das Postkonto CH64 0900 0000 1526 0385 6
Die Anmeldung wird nach der Einzahlung verbindlich.Tagungskarten können im Tagungsbüro abgeholt werden:

Das Podiumsgespräch ist eine WuFK anerkannte Veranstaltung mit 4 Credits.

Die Vereinigung anthroposophisch orientierter Ärzte in der Schweiz (VAOAS) feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen mit verschiedenen Veranstaltungen. Am 22. September findet im Landhaus in Solothurn eine Podiumsdiskussion zum kontroversen Thema «Zum Aufgeben ist es zu spät – der Umgang mit Sterben und Tod» mit bekannten Persönlichkeiten statt. Das Thema wird aus verschiedenen medizinischen, ethischen, religiösen und gesellschaftlichen Blickwinkeln beleuchtet und diskutiert. Der Tod ist ein Teil des Lebens wie die Geburt, aber von alters her mit mehr Schrecken und Furcht oder zumindest Unsicherheit verbunden. Nichts ist sicherer als der Tod. Aber was kommt danach? Auf Erklärungen über das Nachtodliche bauen Religionen. Wie ist unser Umgang mit den Toten? Soll die Entscheidung über sein Sterben in der Hand des Einzelnen liegen? Oder muss das Sterben in der Hand höherer Gewalten bleiben? Nenne man sie göttliche oder natürliche. Wie kann das sein in einer Zeit, in der das Leben künstlich verlängert werden kann? Wie handeln Ärzte ihrem Eid entsprechend, wenn das Wohl des Patienten im Sterben besteht, die Beihilfe dazu aber im Widerspruch mit der Pflicht, das Leben zu bewahren? Unabdingbar ist, dass die Entscheidung über Geburt und Sterben mehr in die Hand des Menschen gerät und damit mehr in seine Verantwortung.
Enno Schmidt

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